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Reise zum Fridolinsfest 2026

Der Blick auf Bad Säckingen von der berühmten Holzbrücke
Der Blick auf Bad Säckingen von der berühmten Holzbrücke

Ein kleiner Reisebus mit neun Purkersdorfern fuhr Freitag Früh bestens gelaunt Richtung Bad Säckingen los. Die Anreise bei herrlichem Wetter war unterhaltsam und trotz des Freitagverkehrs problemlos. Der Empfang in Bad Säckingen am späteren Nachmittag war sehr herzlich und das Abendessen gemeinsam mit einer kleinen Delegation der Säckinger stimmte auf die kommenden Tage ein. Initiiert wurde die Reise von Markus Wolkerstorfer, der als Purkersdorfs Botschafter nach Säckingen gezogen ist.

 

Am Samstag Früh kam die restliche offizielle Delegation der Purkersdorfer mit Bürgermeister Stefan Steinbichler per Flieger in Basel an. 

Am Nachmittag gab es eine launige Stadtführung des Trompeters von Säckingen, eigentlich eine „Trompeterin“, Melanie Bräuchle, die uns zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bad Säckingens, wie die Rheinbrücke, führte und diese mit Trompetenklängen untermalte.

 

In der offiziellen Begrüßung der 16 Purkersdorfer durch Bad Säckingens Bürgermeister Alexander Guhl beim Abendessen im Restaurant Fährmann betonte dieser die Bedeutung der Freundeskreise und den Austausch mit Freunden innerhalb der Europäischen Union. Er sprach auch die Wichtigkeit eines Zusammenhalts der Europäer in der Wirtschaft und den Austausch der Jugend in den jährlichen Jugendcamps, in dem sich die Jugendlichen der befreundeten Partnerstädte besser verstehen und kennenlernen können, an. Die regelmäßigen Treffen der Feuerwehren der Partnerstädte sind symbolisch für das Miteinander in Europa.

Auch der Bad Säckinger Vorsitzende des Freundeskreises, Klaus Kummle, betonte in seiner anschließenden Rede ebenfalls die große Bedeutung des Jugendaustauschs. Als eine der tragenden Personen der Freundschaft der Partnerstädte wurde der Purkersdorfer Raimund Boltz angesprochen, und der neugewählte Obmann, Albrecht Oppitz, für seinen sehr guten Kontakt und sein Engagement für die weitere Vertiefung der Beziehung erwähnt.

Damit Bad Säckingen weiterhin bei den Purkersdorfern präsent bleibt wurden Bürgermeister Steinbichler und Obmann Albrecht Oppitz jeweils ein Bild mit der berühmten Holzbrücke übergeben.

Bürgermeister Steinbichler bedankte sich mit einem Glaskrug mit dem Stadtwappen Purkersdorfs für die herzliche Aufnahme und sprach eine Einladung nach Purkersdorf anlässlich der Feiern 60 Jahre Stadterhebung im Jahr 2027 aus.

Obmann Albrecht Oppitz betonte die enge Zusammenarbeit der Freundeskreise, verwies auf die zahlreichen geplanten gemeinsamen Aktivitäten wie das Jugendcamp, und überreichte drei große Kartons Purkersdorfer Stadtbiers, das tatsächlich in Purkersdorf gebraut wird. In seiner humorvollen Anspreche erwähnte er, dass Purkersdorf damit den Bad Säckingern zumindest in einem Punkt was voraus hat, da diese keine eigene Brauerei haben! Das anschließende Essen wurde von intensiven Gesprächen begleitet und zeigte dass Purkersdorfer und Säckinger viele gemeinsame Themen haben und es viel miteinander zu besprechen gibt.

 

Am Sonntag startete bei bestem Wetter um 9 Uhr das Fest des Säckinger Stadtpatrons, des Hl. Fridolins, im prall gefüllten Münsterdom.

Zahlreiche hohe kirchliche Würdenträger aus dem Bistum sowie auch aus Salzburg, zelebrierten die Hl. Messe, untermalt mit der Krönungsmesse Wolfgang Amadeus Mozarts und dem Chor der Stadt Bad Säckingen. Auch Purkersdorfs Pfarrer Dr. Marcus König wirkte als Konzelebrant an der Messe mit den Würdenträgern. Eine imposante Veranstaltung mit zahlreichen Teilnehmern und Vertretern der verschiedensten Organisation wie Feuerwehr, Rettungsorganisationen, einer großen Gruppe der Malteser, verschiedener Trachtengruppen und Vertretern des Landkreises Baden Württemberg und auch der Schweizer Partnerstadt. Die anschließende Prozession mit dem Schrein des Hl. Fridolin und allen kirchlichen und weltlichen Würdenträgern durch Bad Säckingen, dicht flankiert von zahlreichen Zuschauern, war äußerst beeindruckend.

 

Danach fanden sich die Mitglieder beim Empfang der Stadt im Kursaal ein, das Mittagessen für die offizielle Delegation gab es dann im Münsterpfarrhof mit einem wunderschönen Ausblick auf den Rhein. Nach dem Abschluss des Mittagessens gab es für die Purkersdorfer eine von Klaus Kummle organisierte gemeinsame Fahrt durch den Hotzenwald nach Menzenschwand im Schwarzwald, wo im Museum „Le Petit Salon“ die Bilder der österreichischen Hof- und Portraitmaler Franz Xaver und Hermann Fidel Winterhalter zu bewundern sind. Das in Österreich bekannteste Bild des Malers Franz Xaver Winterhalter ist das berühmte Sisi-Bild mit den Sternen. Auch die Fahrt durch den Hotzenwald mit seinen Hochmooren war beeindruckend.

 

Als letzte Station besuchten wir den Dom von St. Blasien mit seiner imposanten Kuppel, der drittgrößten Kuppel Europas.

Das letzte gemeinsame Abendessen wurde in großer Runde in Obersäckingen mit den Säckinger Freunden eingenommen.

Der Wunsch auf ein baldiges Wiedersehen war nicht zu überhören und man verabschiedete sich herzlich.

 

Um das schöne Wetter auszunutzen und die ereignisreichen Tage in Säckingen ausklingen zu lassen, führte die Rückreise dann über den noch sehr winterlichen Arlberg und war ein weiteres Erlebnis!

 

Alle Teilnehmer waren sich einig: „Säckingen, wir kommen bald wieder!“

 

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